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2021-06-23 07:27

Der Mercedes-Benz EQC 400 4matic ist ein batterieelektrisch angetriebenes SUV von Mercedes-Benz, basiert auf dem mit Verbrennungsmotor angetriebenen Mercedes-Benz GLC und wurde am 04.09.2018 in Stockholm der Öffentlichkeit vorgestellt. Auslieferungsbeginn in Deutschland war Mitte 2019. Die technischen Daten des Mercedes-Benz EQC 400 4matic könnt Ihr hier auf der Website des Herstellers ansehen. Ich habe im Internet folgende Daten zusammengetragen:

Technische Daten (Herstellerangaben)  Mercedes EQC 400 4matic AMG-Line
Motor/Antrieb 2 Asynchron-Elektromotoren, 300 kW/408 PS, Allrad, 760 Nm Drehmoment 
Fahrleistungen Spitze 180 km/h (abgeregelt); 0 – 100 km/h in 5,1 s;
Reichweite 445 km (NEFZ), 389 km (WLTP)
Verbrauch 20,8 kWh/100 km (NEFZ); 23,7 kWh/100 km (WLTP)
Abmessungen L 4.760 mm; B 1.880 mm; H 1.620 mm
Batterie Lithium-Ionen; 85 kWh (brutto); 80 kWh (netto)
Leergewicht 2.495 kg
Batteriegewicht 652 kg
Ladeleistung max. 110 kW (DC), 11 kW (AC)
zul. Anhängelast (kg) 1.800 kg (gebremst); 750 kg (ungebremst)
Grundpreis 71.281 EUR

Der ADAC hat folgende Fahrleistungen ermittelt

Meßwerte (ADAC)  Mercedes EQC 400 4matic AMG-Line
Überholvorgang 60-100 km/h 2,5 s
Beschleunigung 0-100 km/h  5,1 s
Bremsweg 100-0 km/h 35,60 m
Wendekreis 11,40 m
Verbrauch / CO2-Ausstoß ADAC Ecotest 27,6 kWh/100 km; 151 g CO2/km (well-to-wheel)
Reichweite 335 km
Innengeräusch bei 130 km/h 64,9 dB (A)
Leergewicht/Zuladung 2.500 kg / 445 kg
Kofferraumvolumen normal/geklappt/dachhoch 335 l/755 l/1.230 l
EURO NCAP Crashtest *****

Zum Mercedes-Benz EQC 400 4matic liegen bereits zahlreiche Fahr- und Testberichte vor, unter anderem: 

Ein Tag im Mercedes-Benz EQC 400 4matic (N293) 2020_1Ein Tag im Mercedes-Benz EQC 400 4matic (N293) 2020Ove Kröger von T&T e-Mobility testet im September 2020 einen Tag lang zusammen mit seinem Kumpel Lasse den Mercedes-Benz EQC und vergleicht diesen insbesondere mit seinem Tesla Model S als Referenzfahrzeug. Positiv beurteilt er die Ruhe im Innenraum, die Gurthöhenverstellung auf den Frontsitzen, die Touchpads im Lenkrad, die Assistenzsysteme einschließlich des auf der Landstraße sehr gut funktionierenden Abstandstempomaten inklusive Verkehrszeichenerkennung und dessen Funktionsfähigkeit bis zur Höchstgeschwindigkeit, die über Paddel am Lenkrad wählbaren Rekuperationsstufen, die Rundumkameras. die Fahrwerksqualitäten, Spurhalte- und Lenkassistent auch in Baustellen einschließlich der Fähigkeit, eine Rettungsgasse zu bilden.

Ove lobt den "Energizing Comfort", die Anzeige der Lademöglichkeiten im Infotainmentsystem und generell die Qualitäten des MBUX, die Sitzposition, die Fahrassistenzsysteme, die Klimatisierung, den Durchschnittsverbrauch, die Verarbeitungsqualität einschließlich der Spaltmaße, die Ladegeschwindigkeit am HPC-Lader am Autohof Bockel und bei Ionity am Rasthof Buddikate an der A1, das Ladevolumen bei umgelegten Rücksitzen, den doppelten Ladeboden, die optionale Anhängekupplung, das Beschleunigungsvermögen und die Helligkeit der Frontscheinwerfer. Negativ äußern sich Ove und Lasse zu den Spiegelungen des Armaturenträgers in der Frontscheibe, dem vielfältigen Farben- und Materialmix im Cockpit, dem Kardantunnel in der hinteren Sitzreihe, der unbefriedigenden Lademöglichkeit am Rasthof Sittensen auf dem Weg nach Cuxhaven und der Qualität des verbauten Soundsystems und ärgern sich über einen Ladeabbruch an der EnBW-Ladesäule. Oves Fazit zum Mercedes-Benz EQC: "Das Auto muß in einem reifen ... der Mercedes wird in meinen Augen völlig unterschätzt ... das Auto fährt gut! Ich muß das Urteil vieler meiner Vortester definitiv revidieren ... ein Auto, was man auf dem Zettel haben sollte!"

Mercedes EQC 400 AMG - Leise, komfortabel und schnell_1Mercedes EQC 400 AMG - Leise, komfortabel und schnell | Oliver Krüger vom Kanal 163 Grad testet den Mercedes-Benz EQC. Im 1. Teil seines Beitrags testet Oliver den EQC mit AMG-Line-Ausstattung in Hamburg und fährt schließlich zusammen mit seinem Sohn zum "Café Wichtig" am Timmendorfer Strand. Das Auto hat ihm sehr gut gefallen - als positive Punkte erwähnt er u.a. das kantenfreie Außendesign und die Präsenz des Fahrzeugs, das Design des Hecks und das Lichtdesign, die Dämmung und das dadurch äußerst geringe Geräuschniveau, das Kofferraumvolumen, die ebene Ladefläche bei umgeklappten Rücksitzen, die Luftfederung an der Hinterachse, die gute Straßenlage und das tolle Fahrgefühl, den hohen Fahrkomfort, das Innenraumdesign, Navigationssystem und MBUX sowie dessen Berücksichtigung von Verkehrslage, Topographie und aktueller Belegung der Ladeinfrastruktur, die Spracherkennung, Verkehrszeichenerkennung und den adaptiven Tempomat, die Beschleunigungswerte und den Fahrspaß. Er bewertet das Fahrzeug als ideales Reiseauto, als "Gleiter". Als negative Punkte erwähnt er die durch die Batterie reduzierte Bodenfreiheit, den "Trick" mit der Fensterlinie (durch die höhere Türverkleidung), die schlechte Sicht nach hinten, Spiegelungen der Innenverkleidung in der Windschutzscheibe und die Abregelung der Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h.

Mercedes EQC 400 AMG - Verbrauch, Reichweite und Aufladen_1Mercedes EQC 400 AMG - Verbrauch, Reichweite und Aufladen | Im 2. Teil seines Beitrags geht es zurück nach Hamburg. Oliver gefallen u.a. die dynamische Regelung des Antriebs und der Rekuperationsleistung zwischen Front-, Heck- und Allradantrieb, Lichtsignatur und Ambientebeleuchtung, tolle Fahrleistungen und die Vielseitigkeit des FahrzeugsNegativ bewertet er z.B. die unterdimensionierte Bremsanlage, der Stromverbrauch von 24,2 kWh/100 km über die gesamte Testdistanz, die begrenzte Ladeleistung des 2019er Modells von 7,4 kW an AC-Ladesäulen und von 110 kW an HPC-Ladern.

Mercedes EQC 400 4matic - Endlich haben wir Mercedes verstanden!_1Mercedes EQC 400 4matic - Endlich haben wir Mercedes verstanden! | Wolfgang Vallant von ECARIO.info testet den Mercedes-Benz EQC - und äußert sich u.a. lobend über die Optik des Mercedes, das Felgendesign, die LED-Lichtsignatur an Front und Heck, die Easy-Pack Heckklappe, die ausklappbare Anhängevorrichtung mit einer Anhängelast von 1.800 kg, das Laderaumvolumen von 500 bzw. 1.460 l und die ebene Ladekante, den doppelten Ladeboden, die Fernentriegelung der Rücksitze, die Beinfreiheit, Kopffreiheit und Mittelarmlehne im Fond, das Burmester-Soundsystem, die Wohlfühlatmosphäre im Cockpit mit den vielfältigen Bedienmöglichkeiten einschließlich der Spracheingabe, die Übernahme von Verkehrsinformationen in die aktuelle Routenplanung und die EQ-Dienste und Anzeigemöglichkeiten, die (aufpreispflichtige) Massagefunktion der Vordersitze, die Einstellmöglichkeiten des Ambientelichts, den Spurhalteassistenten und Unterstützung des automatischen Spurwechsels, die Rekuperationsstufen, die kabellose Lademöglichkeit für Mobiltelefone, Mittelkonsole mit Staufach und den Parkassistenten, die Qualität der Sitze und die Anmutung des Armaturenträgers, die DC-Ladeleistung und die Reichweite bei Autobahnrichtgeschwindigkeit.

Wolfgang genießt die Komfortfunktionen einschließlich Beduftungssystem - Zitat: "dieses Auto möchte Dir dienen" - und die Fahrleistungen des EQC. Seine Erkenntnis: "Sie wollten ein Elektroauto bauen, das ein Mercedes ist - und das ist ihnen aus unserer Sicht auch sehr gut geglückt!" Als Negativpunkte erwähnt Wolfgang den unnötigen Kardantunnel im Fond, die Aufpreispflicht von Apple Carplay bzw. Android Auto, die Empfindlichkeit des Klavierlacks der Mittelkonsole und die geringe Ladeleistung des Onboard-Laders von 7,4 kW. Sein Fazit: "Mercedesfahrer werden ihn [den EQC] lieben. Denn er verkörpert alle Tugenden, die .. Mercedes so transportiert und in seinen Fahrzeugen generell verbaut. Diese Zentrierung auf den Fahrer, dieses Zu-Diensten-sein, diese vielen Annehmlichkeiten, das alles bietet Mercedes. Natürlich die Zuverlässigkeit und die technische Seite passt auch .. aber das Besondere ist hier, daß das Fahrzeug ein Mercedes ist, und das hat uns sehr gut gefallen!"

Mercedes EQC 400 Test - Das Beste oder nichts?_1Mercedes EQC 400 Test - Das Beste oder nichts? | Robin vom gleichnamigen Kanal Robin TV testet den Mercedes-Benz EQC. Robin gefallen z.B. die durchgehende Lichtleiste im Kühlergrill, das Heckdesign und die insgesamt unaufgeregte, schlicht-elegante Optik und hochwertige Anmutung, das komfortable, unaufgeregte Fahrgefühl, die Qualität des Fahrwerks und der Dämmung des Innenraums sowie die verschiedenen Fahrmodi und das Mercedes.Me Ladeangebot, die Materialanmutung im Innenraum inklusive des Touchpads, die Bedienelemente zur elektrischen Verstellung der Vordersitze und das Infotainmentsystem sowie die Familientauglichkeit des Fahrzeugs. Er lobt insbesondere die Qualität der Sitze, die Beschleunigungswerte und die ansprechende Systemleistung von 300 kW/408 PS, die vier wählbaren Rekuperationsstufen von D+ bis D-- und die vielfältigen Assistenzsysteme einschließlich der Augmented Reality-Features des Navigationssystems, die Qualität des (aufpreispflichtigen) Burmester-Soundsystems sowie die extreme Ruhe im Innenraum. 

Dagegen kritisiert er die Optik der serienmäßig verbauten Felgen beim AMG-Modell, die klassische Form der Türgriffe, die aufpreispflichtige Smartphone-Anbindung, die umfangreichen Flächen mit kratzempfindlichem Klavierlack und die Tatsache, daß das Fahrzeug nicht von Grund auf als Elektroauto entwickelt, sondern auf Basis der Verbrennerplattform des Mercedes GLC konstruiert wurde mit z.B. der Konsequenz eines unnötigen Kardantunnels für die Fondpassagiere. Das größte Problem des Mercedes EQC sieht Robin in der geringen Praxisreichweite von ca. 300 km (250 km auf der Autobahn bis 350 km in der Stadt) in Verbindung mit der unzureichenden Ladegeschwindigkeit von max. 110 kW und der Form der Ladekurve an HPC-Ladern sowie der Ladegeschwindigkeit von (nur) 11 kW (statt der bei vielen Fahrzeugen möglichen 22 kW) an AC-Säulen, welche ihn auch zum Fazit verleiten, daß der EQC von Mercedes-Benz zwar ein sehr gutes Auto, als Elektroauto aber eher "nichts" sei.

Mercedes EQC 400 4matic (N293) 2020 - Kaufberatung_1Mercedes EQC 400 4matic (N293) 2020 - Kaufberatung | Jan Gleitsmann von Ausfahrt.tv testet den Mercedes EQC in designo diamantweiß bright, AMG-Line Exterieur und Interieur im April 2020 am Bilster Berg. Über eine Fahrdistanz von 550 km erreicht er einen Testverbrauch von 28,8 kWh/100 km und einen Minimalverbrauch im Max Range Modus von 24,5 kWh/100 km. Als Hauptmitbewerber des EQC sieht er den Audi e-tron, das Tesla Model X und den Jaguar i-Pace. In der von Jan getesteten AMG-Version hat das Fahrzeug einen Listenpreis von 94.605,- Euro. Jan stellt positiv die Optik mit den optionalen 21"-Felgen und die des Gitters im Cockpit heraus, lobt die Qualität der im Innenraum verbauten Materialien, die Darstellmöglichkeiten auf den beiden 10,25"-Displays im Cockpit, die Einstell- und Bedienmöglichkeiten des Multifunktionslenkrads, des Headup-Displays, der Vordersitze und der Außenspiegel, die Kopffreiheit und das Design der Mittelkonsole, den Sitzkomfort, die Qualität der 360°-Kamera, die Ablagemöglichkeiten in den Türtaschen, die Möglichkeit zum drahtlosen Laden des Mobiltelefons, die Größe des Staufachs in der Mittelkonsole, die umfangreichen Einstellmöglichkeiten des Soundsystems und der Lademöglichkeiten.

Positiv beurteilt er auch die Qualität der Spracherkennung und das Ambient Lighting System, die Anzeige der Lademöglichkeiten in der Umgebung, das Burmester-Soundsystem, den Zugang zu und das Platzangebot auf der Rücksitzbank, die vielfältigen Umklappmöglichkeiten und die Fernentriegelbarkeit der Rücksitze mit nahezu ebener Ladefläche nach dem Umklappen, den abschließbaren Laderaumboden, die diversen Fahrprogramme und -modi sowie die Rekuperationsstufen und die Assistenzsysteme, freut sich über die Beschleunigung des Fahrzeugs, den Komfort des Fahrwerks, die geringen Innenraumgeräusche bei Autobahntempi, das Lenkgefühl und den Fahrspaß sowie die maximal mögliche Anhängelast von 1,8 Tonnen. Negativ bewertet Jan die geringe Bodenfreiheit von 97 mm, den nur 2-phasigen Onboardlader mit einer auf 7,4 kW limitierten Ladeleistung und eine Ladezeit von 42 Stunden (!) an der Haushaltssteckdose, findet die optionale Einstiegsleiste überflüssig, kritisiert die Position des Warnblinkschalters, die mangelnde Sicht nach hinten, die mangelnde Ausziehbarkeit der Sonnenblenden und die Abstimmung der Unterstützung des Fahrzeugs beim effizienten Fahren. 

Sinnloser Elektropanzer? Mercedes-Benz EQC 400 4matic (N293) - Meine Meinung und Erfahrungen_1Mercedes EQC 400 4matic (N293) 2020 - Meinung und Erfahrungen | Jan Gleitsmann teilt in diesem Video von Ausfahrt.tv plus seine ganz persönlichen Eindrücke und Meinungen zum Mercedes EQC 400 4 matic. Er sagt über sich selbst "ich hatte eine Menge negative Energie für das Auto gespeichert", denn "der EQC war mir viel zu schwer für ein Elektroauto". Er gibt aber auch preis, er sei "vom Herzen her ein Mercedes-Fanboy." Trotzdem vertrat er zunächst die Auffassung "das Ding willst Du nicht haben, das ist über, das kann weg". "Dann bin ich eingestiegen und gefahren und .. ich würd ihn nehmen - ich find' den klasse!" Diesen fundamentalen Sinneswandel erklärt Jan unter anderem damit, daß ihn weder die regelmäßig nutzbaren 60% (bei Nutzung des Bereichs zwischen 20% und 80% Füllstand des Akkus) der WLTP-Reichweite von 374 km in der Praxis gestört haben noch der nur mit 7,4 kW ladende Bordlader, die Begrenzung der Ladeleistung am DC-Lader auf 110 kW oder der Bodenfreiheit auf unter 10 cm. Auch die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h hat ihn in 4 Tagen Testzeit "Null gestört". Was ihn interessiert hat, war "wie leise der fährt" und "ob ich 150 km/h fahren kann ohne daß der Akku sofort tot ist." "Die Elektromobilität wird kommen, und das macht auch total Sinn" fasst Jan seine Erkenntnisse zusammen. "Das ganze Auto sieht innen schick aus - verdammt." "Find' ich wirklich cool - ich mag den" sagt Jan, "ich würd' den schon nehmen."

Deshalb kommt er auch zu einer Bewertung, die wie folgt aussieht:
Anwendungszweck: (4/5 = 80%) "kann der alles, macht der alles"
Aussehen: (4/5 = 80%) "ich find den schon schick", auch und gerade die 21"-Felgen begeistern Jan - "will ich haben, genau die"
Fahreigenschaften (5/5 = 100%) "kann der auch"
Beschleunigung/Durchzug (5/5 = 100%)
Ausstattung (4/5 = 80%) "alles drin, aber keine Massagesitze"
Kofferraum (4/5 = 80%) "500 l - wir sind in der Mittelklasse unterwegs"
Zuladung (4/5 = 80%) "445 kg - das ist natürlich arg wenig, aber die Anhängelast von 1.800 kg gibt ein Pünktchen obendrauf"
Jan Faktor (4 /5 = 80%) "ganz im Ernst 5 Punkte, aber Ihr wißt schon, meine Historie"
Effizienz (3/5 = 60%) "dicke Autos könnt Ihr bauen, aber effizient machen könnt Ihr sie wirklich nicht"
Fahrkomfort (4/5 = 80%) "Du spürst die Schlaglöcher halt nicht, die Sitze sind super, das Fahrwerk ist geradezu .. sänftenartig komfortabel"
Geräuschniveau (5/5 = 100%) "bis 160 km/h kannst Du Dich ganz normal unterhalten"
Ergonomie (4/5 = 80%) "wenn Du auf dem Lenkrad mehr Tasten hast als auf so 'ner Computertastatur, ist schon was falsch - aber ich find's .. nicht schlimm"
Assistenzsysteme (5/5 = 100%) "ja - kann er alles, macht er alles, ist toll - aber die Umsetzung des Eco-Assistenten ist mir zu theoretisch"
Infotainmentsystem (4/5 = 80%) "ich brauch' doch keine Themenwelten"
Lautsprecher (4/5 = 80%) "wir haben hier das HarmanKardon-System drin .. das ist aber sehr ordentlich"
Airbag vorne/Isofix (4/5 = 80%)
Einklemmschutz (5/5 = 100%) 
Praktische Elemente (4/5 = 80%) 
Endergebnis 76/90 Punkten = 84,4%

Mercedes EQC 400 85kWh: Unterschätzter Aussenseiter?_1Mercedes EQC 400 85kWh: Unterschätzter Aussenseiter? | Christopher Karatsonyi alias Car Maniac hat den Mercedes-Benz EQC 400 ausführlich getestet. Im April 2020 konzediert er dem EQC "den Ruf eines Robbenjägers". Positiv findet Chris u.a. die Formensprache und das Frontdesign des Mercedes EQC, insbesondere die durchgehende Lichtleiste, die Farbe "selenitgrau metallic", das Heckdesign und die gesamte Formensprache, die 500 l Kofferraumvolumen bei stehenden und die 1.460 l Kofferraumvolumen bei umgeklappten Rücksitzen einschließlich des Stauraums unter dem Kofferraumboden, die Fernentriegelungsmöglichkeit der Rücksitze, die Optik der (in seinen Augen unnötigen) seitlichen Einstiegsleiste, die Eleganz des Innenraumdesigns einschließlich der doppelten 10,25"-Displays, das Touchpad in der Mittelkonsole und die Pads im Lenkrad, die Material- und Verarbeitungsqualität im Innenraum, den Klang der optional verbauten Burmester-Soundanlage, die Qualität und den Seitenhalt der Vordersitze und die Kopffreiheit dort, die Mittelarmlehne, die zahlreichen, frei wählbaren Rekuperationsstufen bis hin zum "one pedal driving", das Fahrgefühl und die Ruhe im Innenraum durch die serienmäßige Akustikverglasung, die fünf Fahrmodi von Sport bis zum Range Modus, die kräftige Beschleunigung und sportliche Abstimmung und den im Vergleich zum Audi e-tron niedrigeren Grundpreis. 

Darüber hinaus hebt Chris die umfangreichen Anzeigemöglichkeiten der zur Verfügung stehenden Ladeinfrastruktur, die Bedienmöglichkeiten und das MBUX-System, den Energieverbrauch innerstädtisch und bei konstanter Fahrweise auf der Landstraße, die Qualität der Rückfahrkamera mit diversen Ansichten, die Anzeige der Ladegeschwindigkeit während des Ladevorgangs, die Dynamik einschließlich der geringen Seitenneigung in Kurven, das Platzangebot auf der Rücksitzbank, die Verkehrszeichenerkennung und automatische Anpassung der Fahrgeschwindigkeit an Tempolimits und die Verfügbarkeit eines dreiphasigen Onboard-Laders ab Ende 2020 hervor. Negativ beurteilt Chris die Optik der serienmäßigen 19"-Felgen des AMG-Modells, den fehlenden Frunk (Frontkofferraum), die Kratzempfindlichkeit der zahlreichen in Klavierlackoptik ausgeführten Flächen, die in seinen Augen zu grobe Anmutung der Ledersitze, die zu geringe Größe des optionalen Schiebedachs, das unnötige Piepsgeräusch beim Rückwärtsfahren, den relativ hohen Energieverbrauch des Fahrzeugs von 30,9 kWh über die Testdistanz von 1.440 km, das mitgelieferte, nur 1-phasige Typ 2-Ladekabel und den (zu diesem Zeitpunkt noch serienmäßig verbauten) nur 2-phasigen Onboardlader, den Energieverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten und die dadurch beschränkte Reichweite auf der Autobahn. Größter Kritikpunkt aus seiner Sicht ist die "zu sichere" Abstimmung des Abstandstempomaten, der trotz gesetztem Blinksignal bei einem anstehenden Fahrspurwechsel bereits relativ früh abbremst und somit auf Langstrecke wenig praxistauglich ist.

Warum ich den Mercedes-Benz EQC für 90.000€ kaufen würde_1Warum ich den Mercedes-Benz EQC für 90.000€ kaufen würde | Nico Pliquett hat den Mercedes-Benz EQC 400 im Dezember 2019 zwei Wochen lang getestet. Nico und sein Kumpel Christian loben die Lichtsignatur an und das eigenständige Design der Front, das aerodynamisch optimierte Design der 19"-AMG-Felgen, die Klappenabdeckungen des Ladeanschlusses, der ebene Ladeboden mit Doppelboden, das eigenständige, stylishe Cockpitdesign, die Bedienmöglichkeiten im Lenkrad, die über Lenkradpaddel einstellbaren Rekuperationsstufen, den dank der zwei Aysnchronmotoren möglichen Segelmodus und die verschiedenen Fahrmodi, die Ruhe und den Komfort im Innenraum, die Steuerbarkeit des Mitteldisplays via Touchpad, die "what3words"-Unterstützung des MBUX und die Qualität des Sprachassistenten, das Headup-Display, die Beschleunigungsleistung, den adaptiven Tempomat und Spurhalteassistenten, die Anzeige des Energieflusses, die Augmented Reality-Features des Navigationssystems, den Testverbrauch von 23,2 kWh/100 km auf der Verbrauchsrunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h und das ordentliche Kofferraumvolumen. Nico stören der fehlende "Frunk", die hohe Ladekante, der "Trick" mit der Fensterlinie (durch die höhere Türverkleidung), das hohe Fahrzeuggewicht, die eingeschränkte Ladeleistung von 7,4 kW an AC-Ladepunkten, die noch verbliebenen "Spuren" der Verbrenner-Ära im Infotainmentsystem und der im Vergleich zu z.B. einem Kia e-Niro um rund 50% höhere Stromverbrauch.

Wie weit kommt der Mercedes EQC im Winter? - Reichweitentest auf der Autobahn bei 150 km/h_1Wie weit kommt der Mercedes EQC im Winter? - Reichweitentest auf der Autobahn bei 150 km/h | Jens Zippel von Move Electric hat den Mercedes EQC im Februar 2020 auf der Autobahn bewegt und untersucht, wie weit er bei Autobahntempo 150 km/h und Außentemperaturen von 3-5°C fahren kann. "Ich fühle mich doch irgendwie gleich zuhause" sagt Jens, der 18 Jahre lang diverse Mercedes bewegt hat, nachdem er auf dem Fahrersitz Platz genommen hat. "Der Mercedes unter den Elektrischen" steht auf der Außenhaut des EQC, und auch wenn sich Jens mit dem Touchpad und dem überfrachteten Multifunktionslenkrad nicht so richtig anfreunden kann, lobt er gleichzeitig die Materialqualität im Innenraum als "einfach premium" und "wunderbar anzufassen". Jens fährt im Eco-Mode bei 22°C Innentemperatur mit aktivierten Assistenzsystemen durch den Starkregen, genießt die angenehme Geräuschkulisse - und landet direkt in einem Stau aufgrund Baumfällarbeiten. Über die Distanz von 150 km bis zum HPC-Lader von Ionity an der Ausfahrt Langwedel erreicht er einen Durchschnittsverbrauch von 32,6 kWh/100 km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 km/h. Bei der anschließenden Ladung schafft das Auto eine Ladeleistung von rund 95 kW in der Spitze bei einem SoC von rund 25%. Jens' Fazit: "Der Durchschnittsverbrauch .. ist ganz schön happig, .. Effizienz ist nicht die Stärke vom EQC." Den EQC findet er "ein tolles Auto, gefällt mir eigentlich ganz gut; wenn der Verbrauch niedriger wäre würde es mir allerdings noch besser gefallen."

Mercedes-Benz EQC luxury electric SUV 2019 4k review_1Mercedes-Benz EQC luxury electric SUV 2019 4k review | Robert "Bobby" Llewellyn, host of Youtube channel Fully Charged, gets into a Mercedes EQC 400 4matic in July 2019 in Oslo full of doubt. Five minutes later he's in love. Initially annoyed by the EQC's voice recognition system, he happens to enjoy the "beautiful, gorgeous and carefully chosen" materials in the interior of what he considers an "amazing", a "really exceptionally comfortable, beautifully engineered" car. Robert is intrigued by the car's ability to preheat the battery when approaching a rapid charger, the electrically powered liftgate, the size of the boot space and the comfortable backseats, freaks out about the augmented reality features of the satnav system, the "mind-boggling amount of technology" and the "finessed" build quality of the car. Robert feels privileged, even "honored" to drive "this amazing machine" and describes that "it's an absolute delight to drive it". He concedes that "this is the quietest electric car I have ever driven" and - relating to the Mercedes-Benz GLC - explains that it is only sharing 15% of the parts of its fossil counterpart. Robert enjoys the stunning Norwegian landscape he's driving through and charging at the 150 kW Ionity charger which - due to the "Mercedes me" account - recognizes the car without any card being presented. "It's a brilliant electric car", Robert states and considers the EQC "a very energy efficient car for its size", highlighting the 5 different levels of recuperation and the sheer amount of technology in this car as well as the one-pedal-driving ability. In summary, Robert is "really impressed with this car" and concedes he has "become a bit of a fanboy".

Mercedes-Benz EQC Full Review - 70 minutes_1Mercedes-Benz EQC Full Review - 70 minutes | AutoeBid's review of the Mercedes-Benz EQC, which lasts 70 (!) minutes, considers the EQC a large luxury SUV typical of the three-pointed star that "is diffcult to beat in terms of driving refinement and interior finish and class competitive in terms of driving range, cabin practicality and charging time replenishment. It is in almost every way the Mercedes of EVs", they state - only ~30 seconds into the video. Besides the Audi e-tron and the BMW iX3, Auto eBid consider the Jaguar i-Pace and the Tesla Model X the obvious rivals of the Mercedes EQC. AutoeBid conclude that "for the Stuttgart brand, luxury equals refinement" and, as part of their driving experience, outline that "for the EQC, enormous efforts were made to try to silence [these] potential sources of noise". Consequentially they believe that "as a result, this is not only the quietest EV on the market, but it is possibly even the quietest car we've ever driven". AutoeBid like the five dynamic select driving modes and the paddles behind the steering wheel to access five different recuperation options and consider Mercedes having "used some thoughtful technology to make the black art [of driving efficiently] somewhat easier for early adopters .. You simply select "maximum range" from the dynamic select menu and you'll access an intelligent driving program that is designed to preserve battery charge and if at the same time you select the steering wheel paddles to select the D-Auto recuperation mode, proactive brake energy recuperation will be conducted for you by special eco assist software. This not only minimizes electrical expenditure from the powertrain, but also draws on GPS data to make your use of it more efficient." "As with all large luxury SUVs, the highway is where this one is in its element" they conclude, ".. especially if it's been fitted with the optional active distance assist "Distronic" feature which draws from GPS live traffic data". Sizewise, AutoeBid consider the Mercedes-Benz EQC positioned right between its fossil brothers GLC and GLE. Regarding design & build quality, AutoeBid highlight the futuristically high-tech cabin, equipped with trendy eco-minded materials and the new MBUX infotainment system, Car2X communication ("this will mean that in a way that's is almost magical, your EQC will know in advance about things like icy conditions and traffic jams - it's really clever"), the intuitive voice control functionality which they perceive to be even pretty good at predicting a driver's wishes and the Mercedes.me connect vehicle monitoring package that works via a free app ("this can allow you to set charging times and to active timings for the car's pre-entry climate control system plus .. it reminds you when a service is due and .. can automatically detect and share with you details on your car's wear and tear items"). They like some of the "lovely detail touches .., for example the standard pre-entry climate control system [which] should mean that youll never have to scrape the windows and get into an ice cold car in winter or enter a sweltering cabin in the height of summer. A sophisticated system with a heat pump and electric heater boosters preclimatizes the interior based around the start time that you program into your cabin screen." They as well outline the large head-up display including navigation instructions "which can be optionally embellished with what Mercedes is calling augmented reality technology". Headroom in the rear seats is considered okay, cargo space in the 500 l boot is perceived as practically shaped, having a wide aperture and featuring a low loading lip. Together with adjustable seat backs that can be set in a more upright position and the rear bench's 40/20/40 split, the boot space is evaluated as very practical and sufficiently sized.

Comparing battery size with its key rivals, AutoeBid consider the EQC's 80 kWh battery superior to BMW's iX3 with a 70 kWh battery, but inferior to Jaguar's i-Pace with 90 kWh and Audi's e-tron Quattro 55 with 95 kWh. With a WLTP range of 292 miles [470 km], the Jaguar comes out on top of this group in terms of driving range between charging stops, the Mercedes comes in next at 259 miles [417 km] followed by the iX3 on 249 miles [401 km] and the e-tron Quattro 55 with 241 miles [388 km]. AutoeBid as well highlight that a Tesla Model X Long Range trumps them all with 315 miles [507 km] of WLTP range, however coming in at a significantly higher price point. As per this test, AutoeBid have experienced that "once we'd mastered all of this, we found that a regular operating range of comfortably over 200 miles [320 km] was frequently possible between charges, maybe a little bit less in really cold weather though". AutoeBid like the fact that the EQC offers various passive safety features - "in short what we have here is a fundamentally safe car" - to which various active assistance systems have been added. AutoeBid however dislike the fact that the EQC can neither have an air suspension system nor adaptive damping and find it "totally unacceptable on a car of this price to have to pay extra for Apple Carplay and Android Auto smartphone mirroring". As per their experience, "the wide center console eats into the front footwells and .. the side rear window and the swept back sideglass don't help your over-the-shoulder visibility". They also conclude that "what this Mercedes won't do though is deliver much to reward the kind of driver who likes a degree of dynamic handling prowess", comparing it with its rival Jaguar i-Pace which "has set a standard in that regard that the EQC can't really match" and point out that "should Autobahn motoring be on the agenda .. you will find yourself rather frequently having to give up your place in the fast lane thanks to a maximum speed that is limited to just 112 miles/hour."

In summary, AutoeBid conclude that a Mercedes EQC "might not be the most boldly innovative choice like a Jaguar i-Pace or a Tesla Model X, but in some ways it's a more appealing package. After all, you get a nicer cabin than the Jag and it offers better build quality than the Tesla and both of the other key contenders in this segment, the BMW iX3 and the Audi e-tron, are for a shorter potential operating range. So the EQC looks like a very complete package. It doesn't have the handling prowess of an i-Pace or the streetside wow factor of a Model X, but you might think this Merc to be an arguably more complete product than both those two rivals. And we prefer it over all its competitors when it comes to issues like refinement, media connectivity and drive technology. Other issues - well, the looks are a bit derivative and the decision to stick with an older tech, weightier chassis for this car is the major contributing factor to the way that it trails both the i-Pace and the Model X in terms of overall operating range."

Mercedes EQC Norway road trip part 1_1Mercedes EQC Norway road trip part 1 | In August 2019, Bjørn Nyland takes the Mercedes EQC on a road trip from Oslo to Bergen together with his friend Tomas. As co-pilot on the way up to Bergen, Bjørn likes the electric towbar, the hidden backup camera, the different options to access the infotainment system, the many comfort features of MBUX, the augmented reality features of the satnav system, the possibility to limit the charge current and intended state of charge, likes the covers inside the charge port, the charging speed at high SoC because of the battery's top buffer, the quietness of the cabin and the car's ability to float over a bumpy road, the ambient light and the LED matrix headlights. At the IONITY charger in Gol, Bjørn and Tomas enjoy some decent charging speed. From Bjørn's perspective, the screen however is too far away positioned from the driver to use it as touchscreen and struggles to find some of the options. "What is not so amazing is the consumption",  Bjørn states as they are approaching Bergen showing 223 Wh/km over the last 150 km, "this car suddenly turned to be as thirsty as e-tron". "We are losing state of charge like crazy", he claims - just having recognized that his friend operates the car in sport mode, "I hope it doesn't stop". They make it to IONITY Bergen nevertheless, but Bjørn is now confident that something is wrong with the car which he'll find out more about on the next day driving back to Oslo.

Mercedes EQC Norway road trip part 2_1Mercedes EQC Norway road trip part 2 | Bjørn Nyland is driving the EQC from Bergen via Stavanger and Kristiansand back to Oslo. Still wondering why the state of charge dropped like a rock towards the end of the previous day, he starts in serious rain aiming to catch the first ferry of the day. Whilst on the ferry, Bjorn discovers the satnav plotting some strange course to his next charging stop at Shell Aksdal but enjoys the massage seats in the front of the car. He likes the position in the back seat, notes the car has USB-C ports only in the front (and a 12V outlet in the back only), but dislikes the hump the EQC inherited from his fossil brother GLC in the back. At the IONITY charger at Circle K Lura closeby Stavanger, he meets a Mercedes-Benz B-class owner who has already ordered a Mercedes-Benz EQC for himself.  Due to some planning mistake, Bjørn suddenly finds himself roughly 1 hour behind schedule forcing him to catch up, detects the car's autosteer system to have a problem staying on lane when the turns get tighter, enjoys the lane changing assist feature and - as he gets closer to Oslo - more and more of his followers meeting him up at charging stops. Summarizing his experience, Bjørn concludes that the EQC "is the cheapest of the four: We have EQC, we have Model X, i-Pace and e-tron. And this one is the cheapest of them .. it's fairly well equipped, it's also the most quiet .. and it's very comfortable. Spacewise, it's somewhere between an i-Pace and an e-tron. So, it's good value for money."

Mercedes EQC range test_1Mercedes EQC range test | Having suffered from a faulty battery module during his Norway road trip and range test attempt one month earlier, Bjørn Nyland tests the available range of the Mercedes-Benz EQC 400 in the 1886 edition on Norwegian roads again on a Friday afternoon with sunny weather in September 2019. Bjørn likes the electrical tow hitch, the induction motors having no resistance when the car is coasting, the ability to change regen settings while the car is in cruise control and considers the EQC "having better range than e-tron and i-Pace". Bjørn gets excited about the quality of the Burmester sound system which he considers to be "top notch" and sees 311 km of distance traveled at a remaining SoC of 25% with a consumption of 192 Wh/km. At a SoC of 20%, the power limit however starts to kick in. At a SoC of merely 5%, turtle mode is active and with only 26 km range left, it seems very hard to achieve a total distance traveled of 400 km with a single charge which he is pushing for. He finally ends up with exactly those 400 km traveled right back at the starting point, the IONITY charger in Dal with a SoC of 4%, hence a maximum range of 420 km seems achievable. In comparison, according to Bjørn's test conditions the Jaguar i-Pace could go as far as 380 km and the Audi e-tron 370 km on a single charge despite the EQC's slightly smaller battery. "So, if you want to have a premium EV and you don't want a Tesla, you should really consider an EQC" Bjørn concludes.

Mercedes EQC 1000 km challenge_1Mercedes EQC 1000 km challenge | Bjørn Nyland attempts to drive the Mercedes EQC from Oslo past Hamburg in his 1.000 km challenge starting in rainy conditions and at an outside temperature of 12°C. His first charging stop happens to be after 256 km of distrance traveled at IONITY Spekerod where he's able to get a charging speed of 105 kW starting from a SoC of 9% and "as a true EV driver, .. [goes] for junk food: A Coke and dual hot dog!" Right outside of Gothenburg and past the 3 hour mark, he hits some road construction and somewhat heavier traffic. From his next charging stop around Varberg, he targets another IONITY one in the Malmö area 216 km away whilst discovering the live status information feature and therefore charges up to 95%. "The first time I see another car that is not a Tesla that can do it." At the 6 hour mark, distrance traveled amounts to 536 km and weather conditions keep improving. Shortly thereafter, Bjørn reaches the charging location in Malmö after a distance of 575 km traveled and with 107 kW again enjoys almost the car's maximum charging power. He hits Oresund bridge connecting Sweden with Denmark shortly thereafter where he runs into a congestion problem at the tollgate. At the IONITY charger in Nyborg/Denmark, he is able to again charge relatively fast and plans his next charging stop to be at IONITY Rødekro 150 km away.

"So far, I am quite impressed how well this car can handle a long trip" Bjørn sums things up, leaving with 75% SoC and enjoying the nice weather in Denmark. Bjørn hits the 10 hour mark after 875 km traveled still in Denmark shortly before arriving at his next charging stop featuring "Porsche design" type chargers. Bjørn again is impressed by how fast this car charges at higher SoC, experiencing a charging speed of 75 kW at a SoC of 78% which he considers enough to leave. After almost 11 hours of travel, he crosses the Danish-German border and is now ready to unleash the power of the EQC at a maximum speed of 180 km/h where "this car is so damn quiet - it is the quietest car I ever heard". "It cruises at 180 km/h per hour in a very comfortable way, very steady" Bjørn reports, "as if it was made to go on the Autobahn - wow", enjoys the ambient lighting system and finally hits the 1.000 km mark after 11 hours and 30 minutes and with an average speed of 87 km/h. At IONITY Brokenlande in Germany he performs his last charging stop for the day, comparing the EQC's time to that of a Hyundai Ioniq 28 kWh and that one of a Tesla Model S P85 between the two of which the EQC happens to end up. "So what I know about the EQC is that it charges at a very consistent rate", Bjørn concedes, and therefore "this is actually one of my favorite cars now .. achievement unlocked!"

Mercedes EQC from Frankfurt to Oslo part 1_1Mercedes EQC from Frankfurt to Oslo part 1 | Having visited the Frankfurt motor show IAA in September 2019Bjørn Nyland heads back to Oslo in the Mercedes-Benz EQC 400 that he has only driven down there a few days before. He starts his 1.600 km trip around noon time charged to 84% as the car has been pulling only 3.7 kW at an AC charger in the city, heading for Lutterberg. Having arrived there, he discovers the number of supercharger stalls currently being expanded and the site therefore under construction. He nevertheless is able to charge at 106 kW, enjoys a German Currywurst whilst charging and ends up at a SoC of 100% after 55 minutes. Fastned Hildesheim, only 120 km away, is serving as his next planned destination. Enjoying German Autobahn, he then shoots for Allego's HPC station south of Hamburg where the weather has changed to being cold and rainy. Grabbing "the big fat cable" he's able to charge "ultraschnell" at a 350 kW charger and wonders why the charging screen always disappears from the display once he fires up the car whilst still continuing to charge. He enjoys a massage in the driver's seat before heading to Brokenlande via Elbtunnel, however then decides to stop over at a hotel directly alongside BAB A7 having charged up at a 50 kW triplecharger on his way.

Mercedes EQC from Frankfurt to Oslo part 2_1Mercedes EQC from Frankfurt to Oslo part 2 | Bjørn Nyland continues his journey at 09:45 hours on the next day and spontaneously decides to redo the 1.000 km challenge on his way back to Oslo, hoping some tailwind all the way through Denmark and part of Sweden will allow him to beat his own record of 11 hours 30 minutes for that distance. Back at IONITY Rødekro, Bjørn celebrates an average speed around 120 km/h and - due to his increased confidence in the car - decides to top up only and leave the charge point with just enough energy in the battery to reach the IONITY charger in Nyborg he had as well visited on his way south already. With some tailwind in his favor, he then even skips Nyborg and instead ends up aKorsør charging station powered jointly by E.ON and Clever, part of their Ultra Fast Charging Venture Scandinavia. After 5 hours of driving, in the midst of the undersea tunnel connecting Denmark and Sweden, Bjørn celebrates a distance of 478 km traveled equaling an average speed of 95.6 km/h including charging stops. Roughly 50 km later, he oncemore enjoys free charging from the ABB chargers at another spot operated by E.ON and Clever. Back to Varberg at the place he had been charging already a few days before, Bjørn gets annoyed by the EQC resetting the tripmeter automatically and therefore decides to create his own profile in the car. Reflecting on his trip so far, Bjørn concludes that the most appropriate "fast cycle" for the EQC when traveling long distances seems to be 1.5 hours of driving, followed by 30 minutes of charging, compared to the "chill cycle" of 2 hours of driving followed by 45 minutes of charging that many drivers may prefer. 

Heading to IONITY Strömstad means he would have to travel another 224 km on his next leg - quite far. On his way there, Bjørn stops over at Uddevalla charging station to grab some food from ChopChop where he encounters a failing ABB charging station, only starting after the third attempt. After 10 hours, Bjorn hits the 900 km mark - one charging stop and 100 more kilometres to go. This time, he's able to make 1.000 km in 11 hours and 5 minutes only despite his detour to ChopChop. IONITY's 100th HPC site in Rygge/Norway happens to be Bjørn's last charging site on this journey before returning safely back to Oslo. The bottom line? "That was 3.200 km of driving from Oslo to Frankfurt and back again - and I have to say this car, this EQC is really comfortable .. it doesn't have the same space as some of the other cars, even an e-Soul has more space, but just the level of comfort here is outstanding. I like it - I like the car. It ticks many of the right boxes as an EV, so you should really consider it. .. I feel less fatigue after driving so far because the car is so quiet versus a very noisy Model 3. Overall, I would say that the EQC is a good long range car despite its being thirsty."

Mercedes EQC: Unser Langstreckenfazit | fünfkommasechs_1Mercedes EQC: Unser Langstreckenfazit | Marc "dreikommanull" Christiansen und Johannes "fünfkommasechsSchlörb vom gleichnamigen Youtube-Kanal testen den Mercedes EQC mit AMG.Line-Paket nach dem Presse-Event in Oslo im Juli 2019, indem sie mit dem Auto von dort nach Berlin fahren. In drei recht ausführlichen Videos schildern sie ihre Erfahrungen als Petrolheads mit einem elektrischen SUV auf diesem Roadtrip, in diesem hier fassen sie ihre Eindrücke, untermalt mit tollen Bildern und Impressionen, zusammen. Marc erläutert das Design im Detail mit interessanten Erläuterungen und geht auch auf das Felgendesign mit "Moondisc" ein. Er ordnet die Karosserieform zwischen einem SUV und einem SUC ein, lobt das Platzangebot in der zweiten Sitzreihe, das zum Fahrer hin orientierte Cockpit - "das sieht irgendwie aus wie ein Showcar" und erläutert die kuperfarbigen Applikationen und die kühlrippenartigen Lüftungselemente in der ersten Sitzreihe - "das find' ich sieht schon sehr sehr special und besonders aus, haben die Designer echt toll gemacht." Auf der Hybridfähre "Copenhagen" von Gedser (Dänemark) nach Rostock führen Marc und Johannes ein Gespräch mit dem Pressesprecher der EQ-Reihe, Wolfgang Würth, zur Entwicklungsgeschichte des EQC. Wolfgang weist dabei auf die im Vergleich zum GLC geringere Bodenfreiheit hin, erläutert aber auch die zusätzlichen Tests zu Ladeverhalten, Elekjtroantrieb und Batterie- und Thermomanagement im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen. Das Feedback zu den Fahrveranstaltungen beschreibt er als besonders positiv in Bezug auf die Ruhe im Innenraum des Fahrzeugs, den Fahrkomfort trotz Stahlfederung und das Design. Kritische Stimmen hat Wolfgang insbesondere zur gewählten Verbrennerplattform des GLC vernommen. Wolfgang erläutert, daß es sich bei Mercedes EQ um eine Technologie- und Produktmarke handelt und es in jedem Mercedes Elektrifizierung geben wird - von EQ Boost (48 Volt Elektrik bei reinen Verbrennerfahrzeugen) über EQ Power (Plug-In Hybride) bis zu reinen EQ (Elektrofahrzeugen) - und kündigt die Modelle EQB und EQS an. "Wir haben ein Auto wirklich für den Alltag - die 374-417 km Reichweite nach WLTP .." setzt Wolfgang an, und Marc ergänzt "bei normaler Fahrweise ist denke ich 350-400 km [Reichweite] mit Sicherheit drin" - Werte, die sich in all den anderen Tests so leider nicht bestätigt haben. "Am 6. Mai konnte man das Auto zum ersten Mal bestellen" sagt Wolfgang und verspricht erste Auslieferungen der Launch Edition "1886" per Ende Juli 2019.

Das Fazit von Marc zum EQC: "Man kann eigentlich nur sagen, daß Mercedes hier ein toller Wurf gelungen ist, weil in der Form des SUVs hat man natürlich viel mehr Package-Vorteile .. diese Batterie hat Mercedes hier glaube ich ganz gut kaschiert. Warum sagen wir kaschiert? Weil das Auto ist natürlich irgendwo mit dem GLC verwandt. Das ist aber deshalb mit dem GLC verwandt, daß man auch viele Vorteile nutzen kann: Crashsicherheit, Qualität und nicht zuletzt das Produktionsnetzwerk. Das Auto ist kein handgebauter Prototyp der irgendwie zehn-, zwanzigmal in der Woche gebaut wird, das ist ein Auto was im Werk Bremen auf denselben Produktionslinien wie der GLC läuft, und dadurch ist das ein Großserienfahrzeug. .. Und es ist der erste Wurf. Für den ersten Wurf eines echten Elektrofahrzeugs muß ich sagen bin ich persönlich begeistert, speziell weil der Wagen einfach sehr erwachsen und sehr souverän fährt. Ich denke mal das liegt an den großen Reifen, das liegt an dem Fahrzeuggewicht, am Dämmmaterial - denn man hört gar nichts .. Der Wagen hat serienmäßig Aktustikglas, serienmäßig eine sehr sehr gute Geräuschdämmung .. und man kann super mit 130, 140 km/h über die Autobahn rollen .. was mich nur stört ist: Du brauchst für so ein Auto ein Schnellladenetz. .. Vielleicht ist der einzige Wermutstropfen den ich jetzt so persönlich an dem Auto habe für mich privat, daß das Auto so wie es hier steht wahrscheinlich um die 80 tEUR kostet - und das ist natürlich schon eine ganz schöne Stange Geld."

Mercedes EQC - viel besser als sein Ruf? BILD Dir selber eine Meinung ..._1Mercedes EQC - viel besser als sein Ruf? BILD Dir selber eine Meinung ... | TeslaOlli vom Kanal einfach elektrisch testet den Mercedes EQC als 1886 Edition im November 2020, bereitgestellt vom Autohaus Endres in Oranienburg. Vor dem Oranienburger Schloss analysiert er zunächst das Design des Fahrzeugs. Den EQC beurteilt er als "schönes, gelungenes Auto" und bezieht dies sowohl auf die Seitenlinie als auch die Heckansicht mit dem durchgehenden Leuchtband, auch der Dachkantenspoiler und die unter dem aufklappbaren Mercedes-Logo geschützt montierte Rückfahrkamera gefallen. Olli lobt die gute Dämmung, die Integration der Navigationsantenne in die Scheibe, das ordentliche Ladevolumen von 500 l, die Möglichkeit zur Fernentriegelung der Rücksitzlehnen, den doppelten (abschließbaren) Ladeboden, das Drehmoment des Antriebs von 760 Nm, die Liebe zum Detail im Innenraum, die serienmäßige Doppelverglasung, das Armaturenbrett mit dem MBUX-Infotainmentsystem, die Bedienmöglichkeiten in der Mittelkonsole, die verschiedenen Fahrmodi und Rekuperationsstufen, die Sprachsteuerung des Navigationssystems und die Möglichkeit, sich Ladestationen entlang der Route und die Verfügbarkeit der einzelnen Ladesäulen anzeigen zu lassen, die erhöhte Sitzposition und das damit verbundene komfortable Ein- und Aussteigen sowie die mögliche Anhängelast von 1.800 kg. Sein Fahrerlebnis ist geprägt durch die Ruhe im Innenraum, das one-pedal-driving, die Beschleunigungsleistung und das spontane Ansprechverhalten - in Summe: den Fahrspaß. Er schätzt die Bildqualität der Front- und Rückfahrkamera und das auch auf Kopfsteinpflaster komfortable Fahrwerk sowie die Kopffreiheit auf den Vordersitzen. "Das Auto ist viel viel besser, als man es so von außen wahrnimmt", findet Olli. Ihn stören lediglich das Rückfahrgeräusch - "das hört sich an, als wenn ein LKW bei Aldi an die Rampe fährt", der fehlende "Frunk", die kratzempfindlichen Klavierlackoberflächen, die unzureichende Leistung des Bordladers von 7,4 kW und die geringere Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu Tesla Model X und Audi e-tron. Olli's Fazit: "Einfach ein Traum eines batterieelektrischen SUV's - ich finde den Wagen richtig klasse, mir hat er richtig Spaß gemacht in allen Lebenslagen."

Teslafahrer und Mercedes-Sammler Laudeley testet den EQC gemeinsam mit Stefan Schwunk_1Teslafahrer und Mercedes-Sammler Laudeley testet den EQC - Ist es sein persönlicher Tesla Killer?Stefan Schwunk vom Kanal Schwunkvoll trifft sich mit "Mr. Energiewende" Holger Laudeley in Ritterhude, um dem überzeugten Tesla Fahrer und Mercedes-Sammler ein Urteil zum ersten vollelektrischen SUV der Stuttgarter zu entlocken. Und erntet bereits bei der Ankunft Emotionen: "Was ist das denn? .. Die Farbe ist ja schon der Hammer .. das ist ne andere Liga .. geil .. das ist ja wie Weihnachten" fährt es aus Holger heraus, "das ist ja der Hammer .. da werd' ich schwach!". Und bei der anschließenden gemeinsamen Probefahrt geht es in ähnlicher Manier weiter: "Ich bin hin und weg .. das ist aber 'ne andere Liga jetzt schon .. das kann man jetzt nehmen. Ganz ehrlich: Der ist leiser als das Model X." Nachdem er sich über mögliche Anhängelast, Gewicht und Preis erkundigt hat, geht es dann weiter mit der Analyse des Innenraums: "Das ist jetzt von den Knöpfen her - finde ich jetzt - so'n Zwischending zwischen dem Model X und dem e-tron .. es gibt zwar noch Knöpfe, aber weniger." Das Multifunktionslenkrad findet Holger "ein bißchen überladen", aber das MBUX gefällt ihm sichtlich - "das nehm ich ernst" - und auch die Sprachsteuerung bei der Suche nach der nächsten Ladestation, deren Belegung im Display angezeigt wird, sagt dem überzeugten Teslafahrer sichtlich zu. Dass das Navigationssystem auch direkt die auf einer längeren Strecke vorgeschlagenen Ladestationen anzeigt, verleitet Holger zur Aussage "ich hab' echt gedacht, zu Mercedes zurück, das kommt nicht in Frage, aber diese Meinung kommt gerade ins Wanken".

In Holgers Halle angekommen, vergleichen beide den EQC mit den dort abgestellten Mercedes der Baureihen W140 und R129, die aufgrund eines V12-Motors ebenfalls über eine Antriebsleistung von 300 kW verfügen, von Holger selbst jedoch als "rollende Umweltzerstörungen, das schlimmste was Mercedes vom Verbrauch je gebaut hat" bezeichnet werden ("ich glaub' die Limousine, unter 18,0 l/100 km war die gar nicht zu fahren"). Den EQC sieht Holger im Vergleich dazu als "absolut moderne Welt", von dem er "begeistert" ist. 7,4 kW Ladeleistung mit dem 2-phasigen Bordlader überzeugen Holger Laudeley weniger, die Aussicht auf weitere vollelektrisch angetriebene Baureihen von Mercedes schon mehr. Ihm gefallen aber auch das - wie seit Jahrzehnten bei Mercedes üblich - abschließbare Handschuhfach und der abschließbare Ladeboden. "Das ist wie Nachhausekommen", findet Stefan, und Holger pflichtet ihm bei. "Der Tacho sieht ein Stück aus wie beim /8er" findet er, und als Stefan die Anzeige auf "Sport" umstellt, wird er erneut euphorisch. "Ich kann mir vorstellen, daß das für die deutsche Automobilindustrie ein Gamechanger wird", sagt Holger.

Mercedes EQC Reichweitentest - Hat der Stern ein Akku BMS Problem?_1Mercedes EQC Reichweitentest - Hat der Stern ein Akku/BMS Problem? | Stefan Schwunk vom Kanal Schwunkvoll - zum Zeitpunkt der Aufnahme des Videos selbst Mitarbeiter von Mercedes-Benz im Werk Bremen, wo der EQC 400 gebaut wird - testet - inspririert durch Bjørn Nylands Erfahrungen mit dem EQC - den Mercedes bei 28°C Außentemperatur und verschiedenen Geschwindigkeiten zwischen 100 und 130 km/h im August 2019 auf der BAB A27 zwischen Bremen und dem Autobahnende in Cuxhaven, um die möglichen Reichweiten zu ermitteln. Stefan genießt die - dank "doppelter Entkopplung" - Ruhe im Innenraum bei Autobahntempo, die Massagefunktion der Frontsitze, die Fahrassistenzsysteme einschließlich Verkehrszeichenerkennung und Distronic und erreicht so Verbrauchswerte zwischen 20 und 25 kWh/100 km und eine Reichweite von insgesamt knapp 350 km. Bei einer Restreichweite von 50 km aktiviert der EQC den Schildkrötenmodus und begrenzt die Antriebsleistung. Stefan kommt so mit einem Ladestand von 7% und 25 km Restreichweite an seiner bevorzugten Ladesäule an und sieht dort nach 313 km Fahrstrecke einen Durchschnittsverbrauch von 22,2 kWh/100 km im Display, gefahren im Comfort-Modus. Sein Fazit: "Der EQC ist ein tolles Auto, absolut leise, ruhig, macht Spaß beim Fahren, Massage ist toll - ich bin völlig entspannt."

Mercedes EQC im Alltag und im Schnee_1Mercedes EQC im Alltag und im Schnee | Richard Koch beschreibt in diesem Video vom Januar 2021 seine Alltagserfahrungen mit dem im Dezember 2020 ausgelieferten Mercedes-Benz EQC 400 und zeigt uns dazu passende Fahrszenen im Schnee des Schwarzwalds. Seinen Kindheitstraum, den Überschussstrom von der PV-Anlage zum Autofahren zu nutzen, konnte er auf diese Art und Weise in die Realität umsetzen. Richard lädt normalerweise nur bis zum Ladestand von 80% oder ausnahmsweise 90% und fährt die Fahrbatterie im Winter nur bis zu einem Füllstand von 30% leer, um noch Reserven für Unvorhergesehenes zu haben, beurteilt den Verbrauch von 30 kWh im Winter als nicht besorgniserregend, findet es "einfach schön zu fahren", schätzt den adaptiven Tempomaten und die Möglichkeit zur Rekuperation sehr, nutzt neben den verschiedenen Rekuperationsstufen auch das "one-pedal-driving" gerne und lobt das Fahrlicht als "sensationell". "Auch die Regelung zum Beschleunige' übertrifft alles, was ich bisher von Verbrennern kenne" schwäbelt Richard, "also die Regelung is scho sensationell". Beim "Tanken" (Laden) am CCS-Lader in St. Georgen freut sich Richard über das Mercedes me Charge System, zeigt die Möglichkeiten der Mercedes me App beim Laden und Vorklimatisieren des Autos sowie die Fahrtenbuch-App von Mercedes. Dass sein iPhone beim Anschluss des USB-C-Ladekabels in der Mittelkonsole "manchmal lädt und manchmal nicht", kritisiert Richard, genauso wie das Fehlen eines frei zugänglichen USB-A Anschlusses. Mir hat sein Beitrag besonders aufgrund der schönen Fahraufnahmen im Schnee und des sympathischen Dialekts gefallen!

Mercedes-Benz EQC (2019): Wie gut ist der Stern unter Strom?_1Mercedes-Benz EQC (2019): Wie gut ist der Stern unter Strom? - Review/Fahrbericht | Björn Sasse von auto motor & sport testet den Mercedes-Benz EQC bereits im Mai 2019 im "sommerlichen Norwegen". "Ob wir wirklich schon in einer neuen Ära angekommen sind, das versuch' ich heute herauszufinden" kündigt Björn an und vergleicht den EQC mit Jaguar i-Pace und Audi e-tron, die er als direkte Wettbewerber des Mercedes sieht. Die Reichweite mit dem 80 kWh netto großen Akku schätzt er auf 340-360 km, den Verbrauch nach WLTP auf mindestens 22,0 kWh/100 km nach WLTP "wie bei der Konkurrenz". Deren Fahrbatterien sind zwar 10 (i-Pace) bzw. 15 (e-tron) kWh größer, dafür sind die Fahrzeuge aber auch eine Ecke teurer als der EQC, der sich damit noch für die e-Auto-Förderung in Deutschland qualifiziert. "Was einfach nie alt wird, ist das Fahrgefühl in e-Autos" sagt Björn mit einem Grinsen im Gesicht, "ich liebe das total, man hat Kraft in allen Lebenslagen, 760 Nm Dauerleistung [und] 300 kW" und freut sich sichtlich über die dadurch mögliche Beschleunigungswirkung - "absoluter Wahnsinn". Fügt aber direkt an, "so ein e-Auto holt einen aber auch schnell wieder runter, denn man möchte ja mit seiner Reichweite haushalten" - und erläutert das Antriebskonzept mit zwei unterschiedlich ausgelegten Motoren an Vorder- und Hinterachse. "Was sich auch total ausgereift anfühlt, das ist das Fahrwerk, die Straße hier ist ziemlich uneben, aber davon spürt man auf dem Fahrersitz einfach fast nichts - man sieht es, aber es wird alles weggebügelt, es ist Mercedes-typisch angenehm, es ist ein ganz komfortables Fahrwerk" findet Björn, der gleichzeitig einen relativ großen Totbereich um die Mittellage der Lenkung moniert. Die Rekuperationsmodi des EQC sagen ihm zu, die Ladegeschwindigkeit mit dem wassergekühlten Onboardlader von 7,4 kW und von bis zu 110 kW am IONITY-Schnelllader beurteilt er als "konservativ" im Vergleich z.B. zu den 11 kW respektive 150 kW Ladeleistung des Audi e-tron. Die "nicht vollständig ausgenutzten Packaging-Vorteile" beim EQC analysiert Björn ebenfalls und führt diese auf dessen Plattformbruder Mercedes-Benz GLC zurück, mit dem er auf derselben Produktionslinie gebaut wird. "Der EQC ist der erste Aufschlag von Mercedes, bis 2022 sollen zehn weitere Modelle folgen" gibt Björn zum Abschluß seines Testberichts einen Ausblick auf die Zukunft der Marke.

Mercedes EQC (2019): Wintertest in Schweden - Bloch erklärt #56 | auto motor & sport_1Mercedes EQC (2019): Wintertest in Schweden - Bloch erklärt #56 | Alexander Bloch von auto motor & sport meldet sich in diesem Beitrag aus Arvidsjaur in Schweden, wo er Mercedes bei den letzten Testfahrten mit dem neuen EQC begleitet und dabei auch den direkten Vergleich zum facegelifteten Mercedes GLC herstellt. Es ist noch früh am Morgen und die Außentemperatur beträgt winterliche -8°C, als sich Alexander in der Dunkelheit auf den Weg macht. Gemeinsam mit dem Entwicklungschef des EQC, Michael Kelz, geht es dann wenig später im per Handy vorkonditionierten und am Tesla Destination Charger aufgeladenen Auto auf die Piste. Alexander zeigt sich positiv überrascht, daß die Angabe der Akkugröße von 80 kWh die tatsächlich nutzbare Kapazität und nicht den Bruttowert bezeichnet, "das hat das Auto sofort bei mir so'n bißchen in der Wahrnehmung gedreht". "Die treiben das hier professionell mit großem Aufwand, da wird richtig Geld reingesteckt damit da Autos rauskommen, die eben auch im Winter gut funktionieren" urteilt Alexander nach dem Zwiegespräch mit Michael Kelz, "das ist ja auch wichtig und die wissen auch daß beim Elektroauto das Thema Winter nochmal viel kritischer ist. Für'n Elektroauto ist ein Winter - was die Reichweite und das Energiemanagement betrifft - Streß", sagt Alexander. An der DC-Ladestation von chargepoint testet er kurz die prinzipiellen Lademöglichkeiten und beurteilt die maximal mögliche Ladegeschwindigkeit von 110 kW, am Kaminfeuer dann die Reichweitenangaben nach NEFZ und WLTP-Zyklus sowie im Realbetrieb, die er für winterliche Bedingungen mit ca. 250 km einschätzt.

Auf der Eisfläche eines zugefrorenen Sees erläutert Alexander dann die unterschiedliche Abstimmung der beiden je 150 kW leistenden asynchronen Elektromotoren des EQC ("der hintere hat 5 Wicklungen, der vordere hat 7 Wicklungen") was dazu führt, daß der hintere Motor seinen optimalen Wirkungsgrad in einem höheren Drehzahlbereich entwickelt als der Frontmotor ("hinten Power und vorne Dauer"). Mit der Beschleunigungsleistung auf eisigem Untergrund ist Alexander sichtlich zufrieden, bei ausgeschaltetem ESP und von Michael Kelz voll durchgetretenem Spaßpedal drehen die Reifen dann erst einmal kräftig durch, bevor sich das Auto bewegt. Den modellgepflegten Mercedes GLC mit 190 kW Antriebsleistung darf Alexander dann schließlich auch einmal selbst bewegen, was seine Laune sichtlich hebt. Über den EQC fasst Alexander zusammen, daß "er seine Sache richtig gut gemacht hat. ESP hat gut funktioniert, Heizung hat gut funktioniert, Reichweite ist ausreichend würd' ich sagen - und er geht wirklich schön nach vorne, alles Punkte die beim Auto natürlich Spaß machen". Was sich Alex noch wünscht, ist "daß er vielleicht an der Gleichstromladestation ein bißchen mehr Leistung bekommt, 110 kW ist okay, 150 - das wär' doch mal was".

Mercedes EQC 400 4x4 Test Beschleunigung 0-100 Reichweite Verbrauch Preis Förderung AMG Abo_1Mercedes EQC 400 4x4 Test Beschleunigung 0-100 Reichweite Verbrauch Preis Förderung AMG Abo | Andreas alias PhotonDriver testet den Mercedes EQC im November 2020. Er würdigt das Design an der Front mit Lichtleiste und LED-Matrixscheinwerfern, das Ladevolumen von 500 l bzw. 1.460 l mit umgeklappten Rücksitzlehnen und den Komfort - "das ist alles Mercedes-like, die Sitze sind super, ich kann mir hier vorstellen, viele 100 km an einem Stück zu fahren, er hat 'ne hochwertige Verarbeitung, er sieht einfach schick aus, es macht Spaß". Andreas kritisiert lediglich den fehlenden Frontkofferraum unter der mächtigen Fronthaube. Gemäß dem Grundsatz "pack die Sonne in den Tank" kalkuliert er die nötige Energiemenge bei einer Fahrleistung von 20.000 km/Jahr und dem vom Hersteller angegebenen Verbrauchswert von 22 kWh/100 km mit 4.400 kWh/Jahr, wofür nach seiner Berechnung bereits eine PV-Dachflächenanlage mit einer Leistung von 4-5 kWp und einem Flächenbedarf von 25-30 m² ausreichend wäre - "eine lohnende Investition nicht nur für's Portemonnaie, sondern auch für die Umwelt". Andreas lobt auch die Ruhe im Innenraum bei Landstraßentempo und die mehrmals hintereinander erzielbare Beschleunigung von 5,1 s von 0 auf 100 km/h, die Fahrprogramme und Rekuperationsstufen und die Förderfähigkeit des Fahrzeugs durch das BAFA. Er errechnet eine jährliche Ersparnis zwischen 1.400 und 2.800 EUR pro Jahr im Vergleich zu einem ähnlich motorisierten Mercedes-Benz GLC mit Verbrennerantrieb, weshalb für ihn die Entscheidung pro Elektro sehr eindeutig ausfällt.

Ausfahrt im EQC | JP Kraemer und Matthias Malmedie_1Ausfahrt im EQC | JP Kraemer und Matthias Malmedie starten ihre erste Probefahrt mit einem weißen Mercedes EQC im Spätsommer 2019, auch wenn das Video dazu erst im November desselben Jahres veröffentlicht wird, gemeinsam mit Markus Völkel von der "Werksprojektleitung Bremen" von Mercedes-Benz im Kundencenter Bremen. Im dritten Versuch dieser Art klappt es nun also. Matthias begeistert sich bereits für die Lichtsignatur des Fahrzeugs von vorne, JP Kraemer ist insbesondere vom Antritt des Fahrzeugs positiv überrascht, welches ihn zu spontanen Ausrufen wie "wow", "nee" und dergleichen verleitet. Nach der ersten Überraschung beschäftigen sich beide dann mit den Rekuperationsmöglichkeiten des Autos - "verlangt nen ganz anderen Fahrstil, viel weitsichtigeres Fahren, ich kann mir sogar vorstellen daß es den Stau minimieren wird wenn alle Leute so fahren müßten, weil sie ja alle bemüht sind ihre Reichweite zu halten" sinniert Jean Pierre "und nicht mehr dieses dynamische Gas-Bremse-Gas-Bremse, daß der ganze Verkehr gleichmäßiger fährt". "Alter, das geht richtig böse zur Sache" findet Matthias Malmedie auf dem Beifahrersitz des EQC, als Jean-Pierre wieder einmal kräftig beschleunigt, "das macht Spaß, das ist wirklich geil" analysiert dieser dazu. "Das Fahrzeug wiegt 2,5 t, richtig? Die merk' ich nicht" sagt Jean-Pierre, "und vor allen Dingen finde ich es so schön .. mir macht das so viel Spaß, daß das Pedal in dem Moment beschleunigen bedeutet." Und wendet sich als nächstes der Frage zu "wie .. denn so die Reichweite" sei? Markus antwortet vom Rücksitz "naja, wenn man jetzt so fährt wie Du gerade gefahren bist, dann wird's schwierig .. es hängt sehr stark von der Fahrweise ab" - 300 km hält der Mercedes-Mann aber für realistisch. "Ich bin sehr positiv beeindruckt, ich find' den Innenraum sehr schön, ich find' der Innenraum wirkt mit einzelnen Komponenten mercedes-like, aber auch gar nicht mercedes-like - muß ich ehrlicherweise sagen, was ich aber gut finde" urteilt Jean-Pierre, bevor er schließlich das Steuer an Matthias Malmedie übergibt, der sich direkt darüber freut, die Reifen beim Losfahren zum Quietschen gebracht zu haben. Flotte Zwischenspurts bleiben die Lieblingsdisziplin der beiden, daher entschließen sie sich auch, daß ein direkter Vergleich mit der Beschleunigungsleistung eines Mercedes-Benz GLC 63 AMG nun zwingend nötig sei. Das feuerrote, verbrennerbefeuerte Spielmobil liegt im direkten Vergleich tatsächlich bis jenseits von Tempo 100 km/h hinten, bei 130 km/h aber schiebt sich der solchermaßen motorisierte und von Jean-Pierre pilotierte GLC schließlich am weißen EQC mit Matthias am Steuer vorbei.

Mercedes EQC | Fazit nach 6 Wochen Elektro-Malmedie_1Mercedes EQC | Fazit nach 6 Wochen Elektro-Malmedie | Matthias Malmedie hat den Mercedes EQC mit 20"-Bereifung zum Jahresende 2019 hin für insgesamt 6 Wochen im Alltag getestet. "Ich muß sagen, das Auto hat mich wirklich verändert" lautet seine überraschende Erkenntnis. "Immer wenn ich in ein Verbrennungsfahrzeug eingstiegen bin, hab' ich gedacht: Ohh, ist das laut - muß das sein? Irgendwie war das doch schön so leise mit dem EQC." Optisch lobt Matthias das durchgehende Leuchtenband an der Front des Fahrzeugs - "sieht einfach cool aus, finde ich", die Seitenlinie - "ganz gestreckte Linie, das macht mir einfach Bock" und auch die Heckansicht - "das ist wirklich, finde ich, die Schokoladenseite von diesem Auto". Als großen Kritikpunkt "aber es ist eigentlich der einzige Kritikpunkt" bemängelt Matthias die Trittbretter unterhalb der Türen - "dieses Rangerbrett da, das ist so unnötig, es sieht gut aus, aber es ist unnötig und es hat auch Nachteile. Dieses Trittbrett stört" findet Matthias Malmedie, und empfiehlt daher "wenn Ihr 'ne Laubsäge habt, sägt das Ding einfach ab, Ihr braucht es nicht", da er glaubt, daß man das Fahrzeug nicht ohne dieses Brett kaufen kann. Kann man aber - da muß also nix abgesägt werden, einfach ein Kreuzchen auf der Aufpreisliste weniger setzen, schon kommt der EQC ohne Trittbretter! "Ansonsten ist dieses Auto im Innenraum und außen wirklich cool, ich mag den wirklich" sagt Matthias. 

Seine Fahreindrücke fasst Matthias wie folgt zusammen: "Beschleunigung 5,1 Sekunden von 0 auf 100, das ist wirklich ein Wert wo Du sagst .. Porsche vor 15 oder 20 Jahren - ja, das stimmt, aber es fühlt sich viel krasser an in diesem Auto .. Du hast halt kein Geräusch .. sondern Du drückst drauf und es macht halt einfach zoooooh - 100. Und das ist das überraschende. .. Du wirst von diesem Punch .. einfach so überrascht, weil es kein Begleitgeräusch dazu gibt und weil es ohne Ansatz kommt." Die Ruhe im Fahrzeug findet Matthias insgesamt bemerkenswert - "was absolut abgefahren ist, wie leise es in diesem Auto ist .. wir haben Aktustikverglasung, wir haben mehr Dämmmaterialien in dem gesamten Auto verbaut, damit das Auto nicht so poltert .. und das ist so was von schön, das ist so zum Genießen ..  das hat was sehr Luxuriöses." "Apropos Mercedes" läutet Matthias das nächste Kapitel seiner Betrachtung ein und erfreut sich dann an dem, was die Sprachsteuerung des Autos so kann, von der er sich ebenfalls sehr angetan zeigt. "Mir ist aufgefallen, daß es ein ganz normales Alltagsauto ist - und eines, mit dem ich sehr sehr gerne gefahren bin - immer" räsoniert Matthias und lobt insbesondere die Vorteile eines Elektroautos beim Fahren kurzer Strecken. "Und das ist auch das, warum ich das Auto im Alltag so gerne genutzt habe, weil er sofort da ist." Zu den Fahreigenschaften im Winter merkt Matthias an daß "wenn es kalt wird, unter Null [Grad Celsius], das wissen wir alle, dann funktionieren die Batterien nicht mehr so richtig gut und die Reichweite sinkt in den Keller." Fügt aber sofort an "in meinem Alltag reichen diese wirklich realistischen, quasi unter jeden Umständen machbaren 300 km Reichweite vollkommen aus". "Ich will [mit diesem Video] Bock auf Elektroautos machen" lautet Matthias' überraschende Erkenntnis, "weil die Dinger funktionieren, weil sie Spaß machen und weil wir das brauchen, daß mehr Leute diese Autos fahren damit sie merken, daß das okay ist, eine neue Technik auszuprobieren." "Wenn man das möchte, kann man das auch" findet Matthias, "die App sagt Dir immer wo das ist .. das ist einfach, man muß sich keine Sorgen machen .. also wirklich Leute, wenn man das möchte - und ich kann es jedem nur empfehlen, es zumindestens mal auszuprobieren, dann macht das einfach Bock und es geht und funktioniert auch im Alltag." Daß das Fahrzeug BAFA-förderfähig ist lobt Matthias ebenfalls und bedauert zum Abschluß des Videos glaubwürdig, das Auto wieder abgeben zu müssen - "mag ich nicht, das Auto wieder abgeben - und ich werd' ihn schwer vermissen." 

Mercedes-Benz EQC: Das verkleidete Elektroauto | Drehmoment_1Mercedes-Benz EQC: Das verkleidete Elektroauto | Der Journalist Dirk Kunde vom Youtube-Kanal Drehmoment hat den mit zahlreichen Extras ausgestatteten Mercedes-Benz EQC als AMG-Line in selenitgrau-metallic im Februar 2020 in Hamburg getestet. In seinem Testbericht des in dieser Ausstattung rund 89.000 EUR teuren EQC erfährt man z.B., daß das Fahrzeug über einen cw-Wert von 0,27 verfügt und der von der Daimler Tochter Deutsche Accumotive in Kamenz/Sachsen hergestellte Akku aus 384 Zellen zusammengestellt ist - aufgeteilt in zwei Module mit jeweils 48 und vier Module mit jeweils 72 Zellen - über eine Nominalkapazitäit von 230 Ah bei einer Maximalspannung von 405 V verfügt, was zu einem Energiegehalt von 80 kWh netto führt, und daß die Steuerungstechnik von ZF aus Friedrichshafen stammt. "Der Wagen macht erstmal einen positiven Eindruck, wunderbar verarbeitet, sehr viele Komfortmerkmale, fährt sich gut - also mir macht er bisher in den letzten zwei Wochen extrem viel Freude" konstatiert Dirk zu Beginn seines Videos und fragt sich ob der niedrigen Zulassungszahlen der vergangenen Monate, ob Daimler das Fahrzeug ähnlich viel Freude macht. Er lobt unter anderem den Grundpreis von 71.200 EUR brutto, der eine BAFA-Förderung des Autos ermöglicht, und erfreut sich an (teilweise aufpreispflichtigen) Features wie dem verbauten Glasschiebedach, dem Navi-System mit Augmented Reality Elementen ("sehr schön gelöst"), der Übertragung des Ampelbilds auf den Monitor durch die Frontkamera, dem Abstandstempomaten und der Verkehrszeichenerkennung sowie dem Spurhalteassistenten, der induktiven Lademöglichkeit des Mobiltelefons, dem Burmester-Soundsystem, dem Beduftungssystem ("der Wunderbaum 2.0, finde ich großartig"), dem Headup-Display ("das funktioniert auch ganz hervorragend") und der dreistufig einstellbaren Sitzheizung. Auf der Langstrecke von Köln nach Hamburg hat Dirk mit dem Auto auf 440 km einen Verbrauch von 24,5 kWh/100 km erzielt und mit einem Ladestop am HPC-Lader von 35 Minuten eine Fahrzeit von 4 h 22 min. erzielt, "das war eine gute Erfahrung". Die über die Lenkradpaddels in verschiedenen Stufen von D-- bis D+ einstellbaren Rekuperationsmöglichkeiten und die Fahrmodi gefallen, auch die zugehörige Mercedes.me App mit Möglichkeiten wie der Fernabfrage des Ladezustands, der Reichweite und des Energieverbrauchs, der Vorklimatisierung bzw. -temperierung, der zeitlichen Steuerung von Ladevorgängen und der Einstellbarkeit der Ladeleistung wie auch der Suche nach Ladesäulen erwähnt Dirk positiv, lobt die Fortschrittlichkeit der verbauten USB-C Ladeanschlüsse und die Möglichkeiten des Ambient Lighting sowie die solide ausgeführten Klappen zur Unterteilung des Ladeanschlusses statt "labbriger Schutzdinger" wie bei vielen anderen Fahrzeugen einschließlich eines Knopfs zur Entriegelung des Ladesteckers. Wie bereits Nico Pliquett geht Dirk auf die Fähigkeit des Autos, what3words zu verstehen, ein und lobt diese ausdrücklich.

Den verfügbaren Stauraum im Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 500 l bei stehenden Rücksitzen bewertet Dirk als "sehr geräumig und gut". Dagegen kritisiert er wie viele andere auch die auf 7,4 kW beschränkte Ladeleistung des Onboard-Laders, den Realverbrauch von 27,3 kWh auf 1.165 km, die bei winterlichen Bedingungen tatsächlich erzielbare Reichweite von 290 km im Unterschied zum "reinen Laborwert" nach WLTP von 360 km, den störenden Kardantunnel in der hinteren Sitzreihe ("den Platz hat man dann eigentlich am Boden verschenkt"), das Fehlen eines "Frunks" unter der Fronthaube, die aus seiner Sicht sehr schlecht positionierte Ladeklappe (weil man auf Autobahnen dann teilweise schon mal rangieren muß). Sein Fazit zum EQC? "Ich muß sagen, mir gefällt der Wagen extrem gut - auch wenn es in den Tiefen seines Metallchassis kein Elektroauto ist. .. Ich muß aber sagen vom Fahrgefühl, von den Servicedienstleistungen  die hier drin sind, total toll - macht Spaß. Aber man muß natürlich auch kritisch sagen, 27 kWh/100 km ist ein zu hoher Verbrauch für ein Elektroauto. Man muß, um möglichst weit zu kommen, energieeffizient arbeiten .. aber insgesamt, dieses Paket hier finde ich rund und bin ehrlich gesagt ein bißchen überrascht, daß bisher so wenige Fahrzeuge in Deutschland .. erst zugelassen sind. .. Wer sich für ein Elektroauto interessiert, ich kann nur sagen: guckt Euch den EQC an, macht eine Probefahrt, ich finde es ein wunderbares Auto"
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