Der BMW X3 (interne Bezeichnung: G01, iX3: G08, X3 M: F97) ist ein Sport Utility Vehicle des deutschen Automobilherstellers BMW und der Nachfolger des zweiten X3 (F25). Auf der Beijing Auto Show im April 2018 präsentierte BMW mit dem iX3 erstmals eine elektrifizierte Ausführung des Fahrzeugs als Konzeptfahrzeug. Das Serienmodell mit der internen Bezeichnung G08 präsentierte BMW im Juli 2020. Der iX3 wird ausschließlich in China bei BMW Brilliance Automotive produziert und kam in Europa Anfang 2021 in den Handel. Die technischen Daten des BMW iX3 könnt Ihr hier auf der Website von Wikipedia ansehen. Ich habe im Internet folgende Daten zusammengetragen:

Technische Daten (Herstellerangaben)  BMW iX3
Motor/Antrieb 1 fremderregter Synchron-Elektromotor,
210 kW/286 PS, Heckantrieb, 400 Nm Drehmoment 
Fahrleistungen Spitze 180 km/h; 0 – 100 km/h in 6,8 s;
Reichweite 450-458 km (WLTP)
Verbrauch 17,5 - 17,8 kWh/100 km (WLTP)
Abmessungen L 4.708-4.734 mm; B 1.891-1.897 mm; H 1.667-1.676 mm
Batterie Lithium-Ionen; 80,0 kWh (brutto); 73,8 kWh (netto)
Leergewicht 2.185 kg
Ladeleistung 11 kW (AC), max. 155 kW (DC)
Grundpreis 67.300 EUR

Zum BMW iX3 gibt es mittlerweile auch einige Fahr- und Testberichte, unter anderem: 

2021 BMW iX3 im Test - Alles zum Elektro-X3_12021 BMW iX3 im Test - Alles zum Elektro-X3 - mit neuem FPV Drohnen Intro | Oliver Krüger von 163 Grad hat den BMW iX3 im Frühjahr 2021 getestet. Die vollelektrische Variante der dritten X3-Generation in der Ausstattungslinie "Impressive", in China in einer Kooperation zwischen BMW und Brilliance gebaut, verfügt optisch über einige Änderungen gegenüber ihren mit fossilen Treibstoffen angetriebenen Schwesterfahrzeugen: Der Kühlergrill ist vollständig verschließbar, im Unterboden sitzt eine 80 kWh brutto leistende Batterie, die mit einem blau eingefärbten Schwelleransatz kaschiert wurde und am Heck gibt es ebenfalls wieder ein paar blaue Akzente. Unter der Haube findet sich nach Abnehmen einer Kunststoffabdeckung allerdings leider viel ungenutzter Raum - "hier hätte man einen super Frontkofferraum einbauen können" sagt Oliver und zeigt sich sichtlich enttäuscht über diese Platzverschwendung. Die Sitzposition im Innenraum gefällt Oliver - "ich sitze gut ... auch das Lenkrad passt von der Ergonomie" genauso wie die Bedienung, und auch den verfügbaren Fahrmodi kann er etwas abgewinnen, stellt aber insgesamt nur wenige Unterschiede im Vergleich zu den Verbrennermodellen fest. Für die Sitzposition auf der Hinterbank findet er viele lobende Worte - "ich sitz' hier hinten sehr bequem, ich hab' genügend Kopffreiheit, .. zur Seite und ich hab' auch genügend Platz, so daß noch eine zweite oder dritte Person hier neben mir sitzen kann ... und was ich vor allem gut finde, ist daß ich genügend Platz habe, um meine Füße hier unten wegzukriegen." Dank Glasdach wirkt das Auto sehr hell im Innenraum und fühlt sich eher noch größer an, als es eh schon ist. 

Auch zu den Fahreigenschaften des BMW äußert sich Oliver positiv - "ich bin schon sehr angetan von dem Fahrwerk, das ist BMW-typisch straff, aber nicht unkomfortabel ... also Fahrwerke bauen, das können die bei BMW". Zur Reichweite äußert er sich weniger zufrieden - "die Reichweite WLTP sind über 400 km, hier auf dem Display standen vorhin 286 km ... wenn ich 75 [kWh Nettokapazität im Akku] habe und 25 [kWh] auf 100 km brauche, dann ist die realistische Reichweite des Autos so bei 300 km." Sein Fazit nach zwei Tagen mit dem BMW iX3: "Zunächst mal - das ist ein blitzsauber verarbeitetes Premium-SUV, Navigation, Konnektivität - alles top, passt alles, alles gut. Was ich zu bemängeln hätte an diesem Auto ist natürlich der Umstand, daß es sich um eine relativ einfach umgebaute Verbrennerkarosserie handelt, so wie das ja beim Mercedes EQC z.B. auch ist - man braucht schnell so'n Auto und dann konstruiert man ein Fahrzeug um, bringt die Elektrotechnik da rein und dann ist es gut ... das schlägt sich auch im Verbrauch nieder, ich habe 25 kWh als Durchschnittsverbrauch über 100 km gehabt" Den Preis von 66.300 EUR in der Basis und 71.800 EUR in der getesteten Variante findet Oliver "schon eine Menge Holz", einen Allradantrieb hat er aber trotzdem "nicht zwingend vermisst".